Veilchen zeichnen kunterbunte Blütenbilder ins Beet. Gerne machen sich die zierlichen Blumen als Lückenfüller nützlich, denn erst mit Veilchen ist die malerische Szenerie in Beet und Pflanzgefäß perfekt. Damit die bunten Blütenschönheiten das ganze Jahr hindurch gedeihen erfordert es nur ein wenig Pflege. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über Veilchen im Garten von Arten, Blütezeit und Winterhärte bis Standort, Pflanzung und Pflege. Auf geht’s!
Das Beitragsbild ist von Franziska Geiser – CC BY-NC 2.0

Kurzfassung

Welche Fakten über Veilchen sind wissenswert für Hobbygärtner?
Die Gattung Veilchen (Viola) enthält über 500 Arten. In Deutschland und Österreich kommen häufig vor Duftveilchen (Viola odorata) oder Märzveilchen, Waldveilchen (Viola reichenbachiana), Weiße Veilchen oder Parma-Veilchen (Viola alba), Hornveilchen (Viola cornuta) und Wilde Veilchen (Viola tricolor). Veilchen sind winterhart, ungiftig, bienenfreundlich und pflegeleicht bis anspruchslos. Gießen bei Trockenheit, Düngen mit Langzeitdünger und zweimal im Jahr schneiden entlockt Veilchen ein Blütenfestival und vielen Farben. Häufige Krankheit ist Echter Mehltau, häufige Schädlinge sind Nacktschnecken.


Veilchen Steckbrief – Alle Eckdaten im Überblick


Bild von Aron auf Pixabay


Erläuterungen zum Viola Steckbrief
In den folgenden Abschnitten lernen Sie häufige Veilchen Arten kennen, erfahren wissenswerte Einzelheiten zu Winterhärte, Giftigkeit, Blütezeit, Verwendung, Heilwirkung mit einem Vergleich Stiefmütterchen und Veilchen.


Welche häufigen Veilchen Arten gibt es in Deutschland und Österreich?
Die reich besetzte Pflanzengattung beschenkt uns mit mehr als 500 Veilchenarten, die rund um den Globus die Herzen der Hobbygärtner eroberten. In Deutschland und Österreich sind die folgenden 5 Violen Arten häufig anzutreffen in freier Natur, in Gärten, Parkanlagen und auf Balkonen:


Duftveilchen (Viola odorata) oder Märzveilchen sind bezaubernde Frühblüher mit einer Wuchshöhe von 5 bis 15 cm, die mit zierlichen, violetten, gelben oder weißen Blüten und süßem Duft begeistern. Die Blütezeit ist von März bis April, Sorten blühen zwischen Februar und Mai. Die wintergrünen Duftveilchen sind ausläuferbildend, klimafit, bienenfreundlich, ungiftig und sehr pflegeleicht.


Bild von Andreas Rockstein – CC BY-SA 2.0
Waldveilchen (Viola reichenbachiana) blühen von März bis Mai, in geschützten Lagen auch bis in den Spätsommer. Die 10 cm bis 25 cm großen Veilchen tragen hellviolette Blüten zur Schau und bilden grundständige, herzförmige Blätter, die auch am Stängel erscheinen können. Mit diesen Eigenschaften sind Waldveilchen die ideale Unterpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Hecken.


Bild von nicolas_gent – CC BY-ND 2.0
Weiße Veilchen oder Parma-Veilchen (Viola alba) wird 3 cm bis 10 cm hoch und trägt weiße Blüten an samtig behaarten Stängeln. Blütezeit ist von März bis April. Weiße Veilchen bilden Ausläufer, die nicht wurzeln, sondern am Ende aufsteigen und austreiben.


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Hornveilchen (Viola cornuta) schmücken den Garten von Mai bis Oktober mit duftenden Blütenteppichen, umrahmen dekorativ ein Beet und setzen fröhlich bunte Akzente auf dem Balkon. Mit 20 bis 30 cm werden Hornveilchen größer, als die meisten Violenarten hierzulande. Weil sie kaum Pflege benötigen und Ausläufer bilden, kann man Viola cornuta wunderbar verwildern lassen.
Bilder v.l.n.r. von Andreas Rockstein – CC BY-SA 2.0 und von Henna K. – CC BY-NC 2.0
Wilde Veilchen (Viola tricolor) gehören zur Artengruppe der Stiefmütterchen. Der Volksmund nennt die beliebte Viola-Art auch Schöngesicht, Ackerveilchen, Christusauge oder Stiefmütterchen. Wilde Veilchen im Garten erreichen Wuchshöhen von bis zu 40 cm und blühen dreifarbig von Mai bis September, in milden Lagen bis zum Winter. Das wilde Stiefmütterchen bildet keine Ausläufer und ist anzutreffen am Wegesrand, auf Wiesen, Brachflächen und auf Dünen an der Nord- und Ostsee.






Sind Veilchen winterhart?
Ja, Veilchen sind winterhart und werden – je nach Art – den Winterhärtezonen Z5 (-28,8 Grad bis -23,4 Grad), Z6 (-23,3 Grad bis 17,8 Grad) und Z7 (-17,7 Grad bis -12,3 Grad) zugeordnet. Für die meisten Regionen in Deutschland und Österreich reicht diese Winterhärte aus, damit Veilchen mehrjährig gedeihen. Winterharte Veilchen aus Z5 sind unter anderem Duftveilchen (Viola odorata), Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor) und Labrador Veilchen (Viola labradorica), auch bekannt als Grönland-Veilchen. Hornveilchen werden dagegen der Winterhärtezone Z7 zurechnet.


Was bedeutet der Begriff Winterhärtezone?
Von Winterhärtezonen können Hobbygärtner ableiten, in welchen Regionen von Mitteleuropa die jeweilige Pflanze einen Durchschnitts-Winter mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 80 % und ohne Winterschutz überstehen kann. Wissenswert ist, dass sich die Temperaturangaben einer Winterhärtezone auf das mittlere, jährliche Minimum der Lufttemperatur und ausschließlich auf ausgepflanzte Stauden und Gehölze beziehen. Darum sind Veilchen im Topf auf einen Winterschutz angewiesen. Mehr zum Thema lesen Sie im Abschnitt „Veilchen überwintern„.




Sind Veilchen giftig?
Nein, Veilchen sind nicht giftig. Im Gegenteil sind die Blüten sogar essbar. Die Liste kulinarischer Verwendungsmöglichkeiten ist lang. Man kann Veilchen essen als Brotbelag oder essbare Dekoration von Süßspeisen, Kuchen, Fisch- und Fleischgerichten.
Aus diesem Grund werden Duftveilchen, Stiefmütterchen und Hornveilchen als kinderfreundliche Pflanzen empfohlen von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in der Broschüre für Kita, Kindergarten und Spielplatz. Einzig für die Blätter gibt es in der Broschüre eine Einschränkung: Zitat „Die Blätter enthalten Triterpensaponine. Beim Verzehr größerer Mengen – ab circa 8 Blättern – können sie Magenschmerzen und Kreislaufprobleme hervorrufen“.


Bild von Wendy Cutler – CC BY-SA 2.0


Gibt es eine Veilchen Zimmerpflanze?
Als Zimmerpflanze wird gerne das Afrikanische Veilchen (Streptocarpus saxorum) kultiviert. Wie Sie am botanischen Namen erkennen, sondern um eine Art aus der Gattung Drehfrucht (Streptocarpus). Der deutsche Name ist eine Anspielung auf die Blüten, die den Veilchenblüten zum Verwechseln ähnlich sehen. Das Afrikanische Veilchen blüht ganzjährig, wird bis 50 cm groß und ist kälteempfindlich.
Zwei weitere beliebte Veilchen Zimmerpflanzen gehören ebenfalls nicht zur Gattung Viola, was ihrer Schönheit keinen Abbruch tut. Die Rede ist vom tropischen Usambaraveilchen (Saintpaulia ionantha) mit einer Wuchshöhe von 10 cm bis 20 cm, das ganzjährig in facettenreichen Farben seine Blüten entfaltet, die von Veilchenblüten kaum zu unterscheiden sind. Keine Ähnlichkeit mit Veilchenblüten haben die Arten der Gattung Alpenveilchen (Cyclamen), die es als frostempfindliche Zimmerpflanzen und winterharte Alpenveilchen im Garten gibt.


Welche Heilwirkung wird Veilchen bescheinigt?
Die Veilchenart Viola odorata, auch Duftveilchen oder Märzveilchen genannt, wird seit Generationen in der volkstümlichen Heilkunde verwendet. In 2007 wurden die Staude sogar zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Diese Ehrung beruht auf folgender Heilwirkung:





Senkung erhöhter Blutfettwerte





Linderung bei Hypertonie





Antibakterielle Wirkung





Heilend bei Husten und Angina
Veilchen Wurzeln sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie dienten im Mittelalter als Brechmittel.




Veilchen wann pflanzen?
Entscheidend für die beste Pflanzzeit ist die Art der Pflanzung. Folgende Varianten sind im Hobbygarten gang und gäbe:






Anzucht auf der Fensterbank, im Treibhaus und Frühbeet: Veilchen Samen säen ab Mitte Februar.






Vorgezogene und pflanzfertig gekaufte Veilchen: Auspflanzen ins Beet von April bis Juni oder September bis Oktober.






Direkte Aussaat ins Beet: März bis Juni oder September und Oktober.
Im Prinzip können vorgezogene Veilchen ganzjährig ausgepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren oder ausgedörrt ist. Im April und Mai gepflanzte Veilchen blühen im Pflanzjahr. Direkt ins Beet ausgesäte Veilchen blühen im Folgejahr zum ersten Mal.






Bester Standort für Veilchen im Garten und auf dem Balkon
Veilchen wünschen sich einen sonnigen, absonnigen bis halbschattigen Standort. Waldveilchen bevorzugen einen Platz im Halbschatten und Schatten. Der ideale Gartenboden ist frisch, nährstoffreich, lehmig-humos bis lehmig-sandig und gut drainiert. Somit eignen sich die dekorativen Stauden für den normalen Gartenboden und für nahezu jede Ecke des Gartens, solange dort kein Wasser steht. Balkongärtner kultivieren Veilchen idealerweise auf dem Süd-, West- oder Ostbalkon. Der Nordbalkon ist für Waldveilchen reserviert. Vorbeugend gegen Mehltau wirkt eine luftige Lage, damit Gieß- und Regenwasser schneller abtrocknen.




Veilchen im Topf pflanzen
Für Veilchen im Topf eignet sich eine gute, strukturstabile, vorgedüngte Blumenerde, wie die COMPO SANA Blumenerde (gibt’s bei Amazon). Die Zugabe von Sand, feinkörnigem Splitt oder Perlite verbessert die Durchlässigkeit und beugt einer Verdichtung vor. Die beste Vorbeugung gegen Staunässe ist eine Drainage aus Tonscherben auf dem Gefäßboden, idealerweise abgedeckt mit einem Drainagevlies (gibt’s bei Amazon), damit sich das Substrat nicht zwischen das Drainagematerial setzt. Ich verwende vorzugsweise das Westland Tongranulat als Drainage, das es günstig bei Amazon zu kaufen gibt.


Grüner-Daumen-Tipp: Die rückenfreundliche Vorbereitung der Erde für die Aussaat und Pflanzung von Veilchen gelingt mit 2 ausgefeilten Gartengeräten. Die Sternfräse mit Jätemesser von Gardena lockert die Erde, das Jätemesser entfernt flachwurzelndes Unkraut. Zum rückenschonenden Jäten von tiefwurzelndem Unkraut eignet sich der Gardena Unkrautstecher.


Veilchen im Garten pflanzen
Am schönsten kommen Veilchen in Gruppen zur Geltung. Weil die meisten Veilchen Bodendecker sind und sich gerne selbst aussäen, entstehen innerhalb kurzer Zeit malerische Blütenteppiche. Vor der Pflanzung lockern Sie den Boden feinkrümelig auf, jäten das Unkraut, entfernen Steine und alte Wurzeln. Folgende Anleitung erklärt, wie Sie vorgezogene und pflanzfertig gekaufte Veilchen im Garten richtig pflanzen in 5 Schritten:


Die Wurzelballen mit Kunststoff-Topf in Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.


Im Abstand von 15 bis 25 cm Pflanzlöcher ausheben mit dem doppelten Volumen des Wurzelballens. Den Aushub mischen mit Kompost oder dem Compo Stauden-Langzeitdünger (gibt’s bei Amazon).


In jede Pflanzgrube eine 2-3 cm hohe Drainage einfüllen aus grobem Sand, Splitt, Tonscherben oder Kies.


Von den wassergetränkten Wurzelballen die Kunststoff-Töpfe abziehen und jedes Veilchen unter Verwendung des angereicherten Aushubs so tief einpflanzen, wie zuvor.


Die Erde andrücken und durchdringend angießen.
In den ersten Monaten halten Sie die Erde leicht feucht. Mulchen mit Splitt, Kies oder Rindenmulch unterdrückt Unkraut, hält die Erde länger warm und begünstigt die Verwurzelung.


Grüner-Daumen-Tipp: Mit dem Com-four Anzuchtset gelingt auch dem Anfänger spielend leicht die Anzucht von Veilchen. Die Quelltabs und Anzuchttöpfe bestehen aus biologisch abbaubaren, torffreien Kokosfasern. Der besondere Vorteil ist, dass man die Anzuchttöpfe mit ins Beet pflanzen kann. Man legt einen Quelltab in den Kokos-Topf, gießt ein wenig Wasser darauf und kann nach 3-4 Minuten Samen oder Stecklinge ins Anzuchtsubstrat drücken. Erhältlich ist das Com-four Anzucht-Set bei Amazon.


Aussaat von Veilchen im Garten
Die Aussaat von Veilchen ist einfach, weil die meisten Samen Normalkeimer sind. Bereiten Sie am sonnigen bis halbschattigen Standort ein feinkrümeliges Saatbeet vor. Für eine bessere Verteilung des Saatguts können Sie die feinen Samen mit Dehner Terrariensand oder Bubimex Vogelsand mischen (gibt’s bei Amazon). Drücken Sie die Lichtkeimer nur an oder übersieben die Samen dünn mit Sand oder gesiebter Erde und gießen an mit feiner Brause. Bei 15 bis 18 Grad beträgt die Keimzeit zwischen 2 und 4 Wochen, je nach Art und Sorte. Idealerweise überziehen Sie das Saatbeet mit einem engmaschigen Schutznetz (gibt’s bei Amazon).


Bild von Maja Dumat – CC BY 2.0
Duftveilchen und Pfingstveilchen Samen sind Kaltkeimer
Damit Duftveilchen und Pfingstveilchen Samen keimen, ist ein Kältereiz bei Temperaturen zwischen -4 Grad und +4 Grad für die Dauer von 6 Wochen erforderlich. Eine Vorbehandlung überwindet die Keimhemmung. Die folgenden Methoden stehen zur Wahl:
Beste Methode: direkte Aussaat im Herbst oder Februar/März für einen natürlichen Kältereiz.
Kühlschrank-Methode: Samen und feuchten Sand oder Kokoserde in verschlossener Plastiktüte für 6 Wochen im Gemüsefach deponieren.
Balkon-Methode: mit Vlies ummantelte Saatschale am geschützten Standort aufstellen (Schneedecke ist vorteilhaft).
Extra-Tipp: Duftveilchen Samen für 12 Stunden einzulegen in verdünnte Gibberellinsäure (pflanzeneigenes Wachstumshormon), weckt die Keimfreudigkeit ohne vorherigen Kältereiz. Weil Gibberellinsäure schwer zu bekommen ist, kann man bei Jelitto.com, dem Samenfachhandel, Gold Nugget Seed kaufen. Diese Samen haben die Kältebehandlung bereits absolviert und sind zu schnell keimenden Normalkeimern geworden.


Veilchen Pflegetipps
Alle Veilchen Arten sind pflegeleicht und ausgepflanzt im Beet anspruchslos. Lediglich im Topf, in der Blumenampel und im Blumenkasten sind bescheidene Ansprüche an die Wasser- und Nährstoffversorgung zu beachten. Was wirklich wichtig ist für Veilchen in Bestform bringen die folgenden Pflegetipps auf den Punkt:
Gießen: Veilchen bei fühlbar getrockneter Erde (2 cm tiefe Fingerprobe) durchdringend gießen. Bis zur nächsten Wassergabe die Erde gut an- aber nicht austrocknen lassen. Wichtig: Die wintergrünen Stauden auch im Winter gießen. Wenn Veilchen im Frühling nicht austreiben, sind sie nicht erfroren, sondern vertrocknet.
Düngen: Im Herbst ausgepflanzte Veilchen düngen mit 3 l/m² Kompost, 100 g Hornspäne (gibt’s bei Amazon), im Frühling ausgepflanzte Veilchen düngen mit Stauden-Langzeitdünger gemäß Anleitung des Herstellers. Auf dem Balkon von Mai bis August alle 2 Wochen den Compo Complete Flüssigdünger (gibt’s bei Amazon) ins Gießwasser geben.
Schneiden: Veilchen nach dem ersten Blütenflor um die Hälfte zurückschneiden für eine dekorative Nachblüte. Bei erwünschter Selbstaussaat einen Teil der verwelkten Blütenstängel stehen lassen. Bodenebener Staudenschnitt im Frühjahr macht den Weg frei für einen frischen Austrieb.
Überwintern: Veilchen ab September nicht mehr düngen. Vor dem Winter mulchen, z. B. mit Jumbogras Häckseln, jedoch nicht abdecken wegen Gefahr von Pilzkrankheiten. Viola im großen Topf (>20 l) vor der Hauswand auf Holz stellen und mit Wintervlies (gibt’s bei Amazon) ummanteln. Veilchen im kleinen Topf zurückschneiden und frostfrei, hell und kühl bei 8 Grad bis 12 Grad (+/- 5 Grad) überwintern.


Bild von Maja Dumat – CC BY 2.0


Krankheiten an Veilchen
Pilzkrankheiten, vor allem Echter Mehltau, sind ein häufiges Problem an Veilchen. Bei trockenem Wetter und Temperaturen ab 20 Grad Celsius breitet sich auf den Unter- und Oberseiten der Blätter ein mehlig-weißer Belag aus, der im weiteren Verlauf das Laub absterben lässt. Mit einem bewährten Hausmittel können Sie Echten Mehltau bekämpfen:






Alle infizierten Pflanzenteile abschneiden und im Biomüll entsorgen.






Die Veilchen wiederholt besprühen mit einem Mix aus Frischmilch und Wasser im Verhältnis 2:8.
Um der weit verbreiteten Pilzinfektion keine Angriffsfläche zu bieten, werden Veilchen möglichst nicht Überkopf gegossen. Regelmäßiges Jäten trägt ebenfalls zur Vorbeugung bei, weil zahlreiche Unkräuter die Erreger verbreiten.


Schädlinge an Veilchen
Für Nacktschnecken sind Veilchen ein Festmahl. Zum Schutz vor den gefräßigen Schädlingen pflanzen Sie Veilchen mit einem Schneckenkragen oder zäunen das Beet mit einem Schneckenzaun (gibt’s günstig bei Amazon) ein. Gut zu wissen: Gehäuseschnecken knabbern nicht an Veilchen, sondern ernähren sich ausschließlich von abgestorbenem Pflanzenmaterial.


Fazit
Veilchen sind eine pflegeleichte, bienenfreundliche und ungiftige Zierde für den Garten und Balkon. und auf dem Balkon. Unermüdlich blühen die farbenfrohen Stauden vom Frühling bis zum Herbst, einige Arten sogar im Winter. Während der Blütezeit ist Naschen erlaubt, denn Veilchenblüten sind essbar. Die Pflege besteht aus Gießen bei Trockenheit und ein wenig düngen. Ein Rückschnitt um die Hälfte verlängert die Blütezeit um Wochen. Obligatorisch ist der Staudenschnitt im Frühjahr, damit Veilchen austreiben und den Garten und Balkon in ein Blütenmeer verwandeln.
Quellen: Wikipedia.org, Veilchen und Wikipedia.org, Wald-Veilchen und Wikipedia.org, Weißes Veilchen und Wikipedia.org, Hornveilchen und Wikipedia.org, Stiefmütterchen und Wikipedia.org, Wildes Veilchen und Flora-Toskana.de, Afrikanisches Veilchen und Bio-Gaertner.de, Veilchen und Jelitto.com, Viola
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